Solidarität mit den streikenden KollegInnen der IG Metall
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit der Forderung nach:
- 6,5% mehr Geld
- Fairer Leiharbeit
- der unbefristeten Übernahme der Auszubildenden und
- Einstiegsqualifizierung für benachteiligte Jugendliche
habt ihr wichtige Zeichen gesetzt. Ihr verbindet berechtigte Entgeltansprüche mit Forderungen nach soziale Gerechtigkeit für Jugendliche und Leiharbeitnehmer – das finde ich sehr gut!
Die Politik hat versagt und es versäumt Gesetze zu schaffen, die den
Missbrauch in der Leiharbeit verbieten und Jugendlichen eine Perspektive bieten. Wofür ihr jetzt kämpft setzt ihr auch ein politisches Signal an die Arbeitgeber und die Bundesregierung, denn es geht um Regelungen die besser sind als das Gesetz.
Klar, dass das den Arbeitgebern nicht schmeckt. Sollten sie aber bei ihrem mickrigen Angebot bleiben, dann ist ein Streik gerechtfertigt!
Als Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE und Sprecherin der Partei DIE LINKE in Hameln-Pyrmont stehe ich voll auf eurer Seite! Ich übermittele ich Euch die solidarischen Grüße meiner Fraktion und meines Kreisverbandes.
Ich wünsche Euch viel Kraft, Erfolg und Durchhaltevermögen.
Gemeinsam sind wir stark!
Mit kollegialen Grüßen
Jutta Krellmann
Euro-Krise: Wir sagen NEIN zum Spardiktat - Menschen vor Profite!
Die europäischen Regierungschefs, allen voran Merkel und Sarkozy, setzen mit dem Fiskalpakt Sozialkürzungen und Privatisierungen in ganz Europa durch. Sie zwingen alle unterzeichnenden Länder zu einer knallharten Sparpolitik und einer Schuldenbremse. Wie in Griechenland, Spanien und Portugal sollen überall Löhne und Renten gekürzt, öffentliches Eigentum privatisiert und im Öffentlichen Dienst in großem Maß Beschäftigte entlassen werden. Dies wird die Krise nicht lösen, sondern verschärfen.
Diese Politik richtet sich nicht nur gegen die Menschen in den Krisenländern, sondern auch gegen die Bevölkerung in Deutschland. Seit Jahren ist Deutschland in Europa Motor für Lohndumping und Niedriglöhne. Die Politik macht für die Banken viele Milliarden Euro locker, während Geld für Bildung, Gesundheit und Soziales und angemessene Löhne fehlt. Wäre der Fiskalpakt bereits in Kraft, müssten in Deutschland 30 Milliarden gekürzt werden. Das entspricht zum Beispiel jedem drittem Euro in der Bildung. Statt der Sparpolitik des Fiskalpakts müssen die Millionäre zur Kasse gebeten werden.
Europaweit wehren sich Menschen gegen verordneten Sozialabbau. Gemeinsam sind wir stark. Wir sagen NEIN zum Spardiktat. DIE LINKE. ruft bundesweit zu den Europaweiten Aktionstagen vom 16. bis 19. Mai in Frankfurt am Main unter dem Motto BLOCKUPY! auf.
Mit Bussen nach Frankfurt: Von Niedersachsen aus gibt es Busse nach Frankfurt zu den Krisenprotesten. Einzelheiten zu Abfahrzeiten und Ticketpreisen findet ihr hier:
Weitere Informationen & Material:
- Pressemitteilung von Jutta Krellmann (14. Mai 2012): Demonstrieren trotz Verbote
- Euro-Krise: Profiteure zur Kasse! - Kampagnenseite von DIE LINKE.
- Aufruf von GewerkschafterInnen: Sozialstaat und Arbeitnehmerrechte in Europa verteidigen! Nein zu ESM und Fiskalvertrag – Krisenproteste unterstützen!
- Maiproteste - Kampagnenseite von attac
- Bündnis und Aktionsseite 'Blockupy Frankfurt': www.european-resistance.org
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Arbeitslosenzahlen April 2012
Arbeitslosigkeit im Landkreis
Hameln-Pyrmont
|
Tatsächliche Arbeitslosigkeit im April 2012 |
7.918 |
|
Offizielle Arbeitslosigkeit |
6.206 |
|
Nicht gezählte Arbeitslose |
1.712 |
|
Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I und/oder ALG II |
367 |
|
Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten) |
250 |
|
Fremdförderung |
111 |
|
Beschäftigungsphase Bürgerarbeit |
- |
|
Berufliche Weiterbildung |
296 |
|
Eignungsfeststellungs- u. Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining) |
… |
|
Aktivierung und berufliche Eingliederung (z. B. Vermittlung durch Dritte) |
468 |
|
Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose) |
34 |
|
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen |
10 |
|
Kranke Arbeitslose |
176 |
Quellen: Bundesagentur für Arbeit: Statistik, Kreisreport Hameln Pyrmont. Monatsbericht April 2012, UB insgesamt.
Die dort aufgeführte Altersteilzeit sowie Gründungszuschüsse und sonstige geförderte Selbstständigkeit haben wir in der Tabelle nicht berücksichtigt.
Die dort ebenfalls aufgeführten Vorruhestandsähnlichen Regelungen, die aufgrund verschiedener rechtlicher Grundlagen (§§ 428 SGB III, 65 Abs. 4 SGB II, 53a Abs. 2 SGB II u.a.) nicht als arbeitslos zählen, sind enthalten in der Gruppe Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I oder ALG II.
Solidarität mit den kämpfenden KollegInnen bei der Telekom!
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Ihr als Beschäftigte der Telekom seid nicht bereit, die inakzeptablen Vorhaben des Managements kampflos hinzunehmen.
Das ist gut so und findet unsere volle Unterstützung!
Es ist entwürdigend und absolut nicht hinnehmbar, dass die von der Konzernleitung angebotenen Lohnerhöhungen von 1,32 Prozent durch Arbeitszeitverlängerungen und weitere Verschlechterungen Eurer Arbeitsbedingungen gegenfinanziert werden soll.
Auf der anderen Seite wird den Telekom-Aktionären eine Dividende von drei Milliarden Euro geschenkt.
Eure Arbeit ist mehr wert!
Wir stehen an Eurer Seite und unterstützen Eure berechtigte Forderung nach 6,5% Lohnerhöhung und einer tabellenwirksamen Mindestanhebung zur Stärkung der unteren Einkommensgruppen.
Nur mit einem guten Lohn und unter guten Arbeitsbedingungen kann auch eine gute Arbeit sichergestellt werden. Es geht hier auch um Eure Würde! Daher muss jetzt Schluss sein mit Lohndumping und Entlassungen – vor allem in den T-Systems-Gesellschaften.
Euer Widerstand gegen schlechtere Arbeitsbedingungen wird auch ein Signal sein für all jene Beschäftigten, die ebenfalls vor Tarifrunden stehen.
Als Bundestagsabgeordnete der Partei DIE LINKE. und Sprecherin für Arbeit und Mitbestimmung, übermittele ich Euch die solidarischen Grüße meiner Fraktion und wünsche Euch viel Kraft, Erfolg und Durchhaltevermögen.
Mit kollegialen Grüßen
MdB Jutta Krellmann
Maizeitung der Linken Hameln-Pyrmont
Inhalt:
Mindestlohn statt Lohndumping
Interview mit Peter Kurbjuweit
Vergabegesetz: Der Staat darf sich nicht an Lohndumping beteiligen
Kostenloses Mittagessen für Kinder
Widerstand ist möglich: Beschäftigte des BHW erkämpfen sich Tarifvertrag
Protest bei Bosch Rexroth: Kampf um jeden Arbeitsplatz
Überflüssig: Stadtgalerie will bis 24 Uhr öffnen
Kampf gegen Kinderarmu
DIE LINKE. Hameln-Pyrmont wählt Kandidaten zur Landtagswahl
Für Bernd Mex und Frank Pook sind die politischen Ziele klar: Mehr Demokratie, soziale Gerechtigkeit sowie gute Arbeit und faire Löhne. Beide wurden am vergangenen Donnerstag von den Mitgliedern der Linken zu Direktkandidaten für die Wahlkreise 36 – Bad Pyrmont und 38 – Hameln/Rinteln gewählt.Der Kreistagsabgeordnete Frank Pook tritt als Direktkandidat für den Wahlkreis 36 zur Landtagswahl an und gibt der Linken ein Gesicht: „Ich setze mich für eine sozial gerechte Politik ein; ein besonderes Anliegen ist mir der Kampf gegen Kinderarmut.“
Bernd Mex, der als Direktkandidat für Hameln/Rinteln kandidiert, wohnt in Braunschweig, ist als Fraktionsmitarbeiter der Hamelner Stadtratsfraktion der Piraten und Linken mit den Problemen vor Ort bestens vertraut und somit am Puls des politischen Lebens im Landkreis.
Weiterlesen...Ihnen frohe Ostern - der Verkäuferin einen guten Lohn!
Aktionstisch am verkaufsoffenen Sonntag in Hameln am 1. April 2012.
Das Flugblatt "Ihnen frohe Ostern - der Verkäuferin einen gute Lohn!" können Sie hier lesen.
Bundestagsfraktion
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Eva Bulling-Schröter: Wird Röttgens Rausschmiss auch zum endgültigen Scheitern der Energiewende?
"Bei der Energiewende hatte Norbert Röttgen wenig Rückendeckung durch die Kanzlerin. Insofern verwundert mich sein Rücktritt nach dem Wahldebakel in NRW kaum", kommentiert Eva Bulling-Schröter...
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Ulla Jelpke: Deutschland immer sicherer
"Dass es angesichts einer zunehmenden Verelendung und Verunsicherung ganzer Bevölkerungsschichten im Zeichen der kapitalistischen Krise erstmals seit sieben Jahren zu einem geringfügigen Anstieg der Straftaten...
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Petra Sitte: "Schneller, höher, weiter" in der Forschungspolitik
"Das Forschungsministerium feiert Publikationsrekorde der Forschung und steigende Exportquoten der Unternehmen, während in der Wissenschaft längst Werte wie Qualität, Nachhaltigkeit und Entschleunigung neu debattiert werden....
Aus der Partei
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Machtvoller Protest gegen das Kürzungsdiktat von Merkel &Co
Zur Teilnahme führender Mitglieder des Parteivorstandes der LINKEN an der Blockupy-Demonstration in Frankfurt erklärt der Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Klaus Ernst:
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Blockupy-Demonstration findet statt
Zu der soeben erfolgten Bestätigung der Blockupy-Demonstration für den morgigen Samstag, erklärt Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand der LINKEN:
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Alle Opelstandorte müssen erhalten bleiben
Zur Ankündigung von General Motors, das Opel-Stammwerk in Rüsselsheim 2015 schließen zu wollen, erklärt das Mitglied des Vorstandes der Partei DIE LINKE, Michael Schlecht:



